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DIE WAHREN FERIEN SIND IN DEINEM KOPF!

Ferienschreibprojekt für junge Leute ab 14 Jahren

 

Du wolltest schon immer mal einen Song schreiben, aber du weißt nicht, wie du anfangen sollst?

 

Du möchtest dichten, aber dir fehlt eine Idee, der passende Reim, die richtige Stimmung oder einfach nur eine Überschrift?

 

Du denkst, dass du nicht schreiben kannst, hast aber Lust und den Mut, es mal auszuprobieren?

Du schreibst andauernd, aber alles landet in deiner Schublade?

 

Oder einfach:

Du weißt noch nicht, was du in den Ferien machen sollst, so lange dich der Nase-Mundschutz und das Abstandhalten von anderen fern hält ?

 

Dann mach mit bei der literarischen Schnitzeljagd von

Spielraum Göttingen e.V.!!

 

Start ist der 10. Juli 2020 mit einem ersten Zoom/Hausparty-Treffen. Dort lernst du die Schreibcoachs Nico und Nina kennen, die das Projekt leiten. Wie das alles dann weiter geht, wird dir dort erzählt. Und kurz danach bekommst du schon bald deinen ersten Auftrag/Brief...

 

Das Projekt, bei dem du sanft und auf ungewöhnliche Weise durch's Schreiben und manchmal an ungewöhnliche Orte geführt wirst, endet Anfang Oktober mit der Veröffentlichung deiner Texte im Internet, gesprochen von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern.

 

Wenn du Interesse hast, dann schreib an nicobongard@gmx.de oder rufe einfach an oder schreib eine Nachricht auf WhatsApp oder Telegram an: 017696909397 (Nico)

 

Ein Projekt von Spielraum-Göttingen e.V. , gefördert durch die VGH-Stiftung

Wir freuen uns auf euch!

Unser Kulturverein tritt an, um mit Menschen Räume zu erobern. Das kann eine Bühne sein oder ein Blatt Papier, ein Platz im Kopf oder ein Blog im Internet. Es gibt viel mehr Raum und Räume, bei denen wir selbst Vermietende sein können! Wir möchten, dass Menschen wirken und sich als wirksam erleben. Das ist, was wir unter Kreativität verstehen.

Mit unseren Erfahrungen und Ideen bringen wir eure  Körper und Köpfe auf viele verschiedene Weisen miteinander zum Schwingen, wir machen Theater, denken, spielen, probieren und sprechen aus und begegnen einander ohne Leistungsdruck!

 

In unseren Spielclubs, Schreibwerkstätten, Kursen, Fortbildungen und auch in den etwas aufwändigeren Theaterprojekten können Kinder, Jugendliche und Erwachsene Spaß haben und Erfahrungen im Umgang mit Theater, Text und Tanz sammeln, mit Schreiben und Veröffentlichungen ihrer Ideen in der dreidimensionalen wie der digitalen Welt.

 

Als Teilnehmende unserer Angebote lernt mensch sich und andere Menschen kennen und ohne Mühe mit Bewegung, Sprache, Bühnenraum und Musik zu experimentieren.

 

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und kooperieren mit verschiedenen freien Theatern oder mit Kulturschaffenden aus und in Niedersachsen.

Dazu gehören Medienpädagoginnen und Tänzer,  Filmerinnen und Schauspieler, gelernte Theaterpädagoginnen und Kunststudenten und -studentinnen sowie Medienexperten aus Göttingen und Umgebung.

 

Wir beraten und unterstützen auch Profis wie Laien, Lehrende wie Lernende bei ihren Theaterprojekten oder anderen künstlerischen Anliegen.

 


"Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: nur wer Künstler ist, ist Mensch. Jeder Mensch ist ein Künstler."

Joseph Beuys

Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.

Sigmund Freud

Erklärung der Vielen:

Bundesweit haben sich unter dem Dach der »VIELEN« Kulturschaffende zusammen-geschlossen, um sich mit allen solidarisch zu zeigen, die Opfer rassistischer Hetze und rechtspopulistischer Angriffe auf die Freiheit von Kunst und Wissenschaft sind. Wir setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal und zeigen gemeinsam eine Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

 

GÖTTINGER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Kunst und Kultur schaffen Räume zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf dem Boden, von dem aus die größten Staats- und Gesellschaftsverbrechen der Geschichte begangen wurden. Diese fanden überall und in aller Öffentlichkeit statt. Die meisten in Deutschland gebliebenen Kulturschaffenden schwiegen zu den nationalsozialistischen Verbrechen oder beteiligten sich sogar daran.

Eine deutliche Antwort darauf war vor 70 Jahren das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Sein Artikel 1 legt fest, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, und nach Artikel 5 GG sind Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei.

Den Werten des Grundgesetzes folgend begreifen wir die Kultur und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, Soziokulturelle Zentren und andere Orte als offene Räume, die Vielen gehören. In unserer Gesellschaft treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie heißt, miteinander zu verhandeln – immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Es geht darum, geschichtsbewusst zu denken und so zu handeln, dass die Menschenrechte und die Demokratie gestärkt werden!

Rechter Populismus, der Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien, die Veranstaltungen stören, in Spiel- und Ausstellungspläne eingreifen und an einer Renationalisierung der Kultur arbeiten, stellen sich gegen die Freiheit der Kunst. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit Andersdenkenden zeigt, dass sie beabsichtigen, die plurale Gesellschaft nach autoritären und völkischen Kriterien umzuwandeln.

Wir als Unterzeichner der Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenvertretungen in Göttingen nehmen eine klare Haltung ein:

Wir bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Wir wehren die Versuche der Rechtsnationalen ab, Kultur und Geschichte für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine extrem rechte Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog mit dem Ziel, unsere Gesellschaft im Sinne einer offenen, liberalen Demokratie fortzuentwickeln.

Solidarität statt rassistischer Ausgrenzung. Es geht um alle.