Kathrin Müller-Grüß

wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren. Schon während ihrer Grundschulzeit schrieb sie mit ihren Freundinnen Geschichten, um sie anschließend im Kinderzimmer zur Uraufführung zu bringen. Ihr Schauspielstudium schloss sie ein paar Jahre später an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover ab (2010) und spielte währenddessen am Staatstheater Hannover und dem Staatstheater Oldenburg.

Anschließend war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Göttingen, in der Spate des jungen Schauspiels.

Seit der Spielzeit 2015/16 arbeitet Kathrin Müller-Grüß am Jungen Theater Göttingen als leitende Theaterpädagogin, wo sie verschiedene theaterpädagogische Projekte durchführt und betreut.

Freiberuflich stand sie hin und wieder als Gast auf der Bühne oder vor der Kamera, und spielte in verschiedenen Kurzfilmen (u.a. „Dahoam“, von Christian Ewald; „Sonne. Mond. Sterne“, von Thomas Klawunn) und Theaterstücken (u.a. „Das Blaue vom Himmel“, Theater M21; „Nathan der Weise“, Junges Theater Göttingen) mit.

2018 schloss sich Kathrin erneut mit Freund*innen zusammen und gründetet mit ihnen gemeinsam Spielraum e.V. Göttingen, um in der kommenden Zeit Geschichten schreibenund mit und für Kinder(n) spielen zu können.

Leila Horstmann

 wurde 1985 in Hamburg geboren. Während ihres Bachelorstudiums „Philosophie-Künste-Medien“ in Hildesheim arbeitete Leila als Theaterpädagogin mit stark politischem Schwerpunkt. Mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal arbeitete Leila in Hildesheim, Münster und Peine. Nach dem Studium übernahm Leila die Projektassistenz bei TANZT!, welches 2011 den Mixed Up Preis gewann. Es folgten einige Jahre in Boyacá (Kolumbien), wo Leila als freie Theaterpädagogin und Theaterlehrerin arbeitete. Seit 2014 ist Leila freie Theaterpädagogin im TPZ Hildesheim. Ihren Master „Philosophie und Künste interkulturell“ schloss Leila 2017 ab. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Biographisches Theater, Theater der Unterdrückten, Organisationspädagogik, ästhetische Praxis, Phänomenologie, Kulturphilosophie und interkulturelle Philosophie. Inhaltliche Schwerpunkte bilden vor allem Gender, Wissenschaftskritik und Rassismuskritik.

Leilas Arbeiten oszillieren stets zwischen Philosophie und ästhetischer Praxis. Unterschiedliche Disziplinen werden miteinander in Kommunikation gebracht, Grenzen bewusst überschritten und somit ein Praxis- und Experimentierfeld eröffnet, innerhalb dessen die verschiedenen Disziplinen sich neu zusammensetzen und definieren können.

Mit der Gründung des Spielraum in Göttingen sieht Leila den ersten Meilenstein für ein Netzwerk gelegt, welches die Möglichkeit bietet im wissenschaftlichen, ästhetischen, und leibpraktisch phänomenologischen Arbeiten Neues entstehen zu lassen.

Zurzeit arbeitet Leila als Theaterlehrerin und promoviert in der Philosophie unter dem Arbeitstitel „Philosophie als selbsttransformative Praxis im Ausgang von Georges Batailles L’expérience intèrieure“.

 

Nicola Bongard

wurde 1965 in Hamburg geboren und studierte von 1984 bis 1990 Kulturpädagogik in Hildesheim. Sie schloss das Studium mit dem Diplom (1,1) ab.

 

Danach Anstellungen bei der VideoCooperative Hannover, dem Kulturamt Hildesheim, beim Kulturgeschichtlichen Zinnfiguren-Museum in Goslar und bei der Performance- und LiveArtGruppe cultura e,V in Hildesheim.

 

Von 1992 bis 2000 freie Mitarbeit als Kulturrezensentin für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung und Stadtkind Hannover.

 

Seit 1999 arbeitet Nicola als freie Dramaturgin, Autorin, Regisseurin für zahlreiche freie Theater in Niedersachsen, etwa Theater M21, Theater r.a.m., KODAK MOMENTS, cultura e.V., Theater fensterzurstadt, Theater MATZ für KINDER, mischen-Kulturarbeit, Theaterwerkstatt Quakenbrück, TPW Osnabrück und das boat people projekt Göttingen.

 

Zwischen 2007 und 2014 war Nicola leitende Dramaturgin bei "junges schauspiel" am Deutschen Theater in Göttingen. Hier dramatisierte sie zahlreiche Romane und brachte sie zur Uraufführung. Nicola leitet außerdem regelmäßig im Zusammenhang mit so genannten Bürgerbühnen Schreibworkshops an und führt Regie oder/und begleitet große Laientheaterprojekte als Dramaturgin, Autorin und Ideengeberin. Sie schreibt Gedichte und Kindertheaterstücke.

 

Seit 2008 organisiert sie Lehrer:innen-Fortbildungen für Darstellendes Spiel in Göttingen.

 

Nicola ist Gründungsmitglied von Spielraum e.V. Göttingen und seit April 2021 ist sie dort 2. Vorstand.

Ihre rein künstlerische Arbeit, Performances, Hörspiele, Kindertheaterstücke und Rechercheprojekte veröffentlicht sie unter dem Label pepperworth-produktionen/pepperKIND.